nice side eye: who tf you would vote for
TikTok gilt oft als Sündenfall. Einmal auf dem Handy dieses Tool gepackt – ist nichts, wie es war zuvor: AfD-Hölle, Suchtattacken, einversige Aufmerksamkeitsspanne. Viele verachten die Frucht der Jugend dafür. Wie süß sie aber schmecken kann. Seit Reesa Teesas Serie auf TikTok „who tf did I marry“ denke ich das. Nichts einversig. Wir Jungen slayen im Hyperfokus. Oder wer sonst schafft es, fünf Stunden lang in fünfzig Teilen einer Person gefilmt im Selfie-Modus gebannt zuzuhören und danach noch ein TikTok dazu zu drehen? Also raus aus der AfD-Hölle. Ich manifestiere, die Europawahl möge kein AfD-Sündenfall von uns Jungendlichen werden.
Foto: privat
Felix Bouché, verantwortlich für die taz Blogs und nun Schrauber:in im Produktionsraum dieser Seite. Wechselt sich ab mit Pluempes „mind the gap”.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen