: neuim kino
Kay Graham (Meryl Streep) ist die erste Frau der USA an der Spitze eines Zeitungsverlags. Dennoch überlässt sie ihrem Chefredakteur (Tom Hanks) das Tagesgeschäft. Doch dann kommt der Moment, wo der Zeitung hochbrisantes Material zugespielt wird. Sollte die Washington Post es drucken, würde die Zeitung vor Gericht landen – und Graham vielleicht im Gefängnis. Trotzdem entscheidet sie sich für eine Veröffentlichung, schließlich geht es um hehre Werte wie die Pressfreiheit. Die Geschichte um die „Pentagon Papers“ ist hinlänglich bekannt, Steven Spielberg inszeniert sie in seinem Film „Die Verlegerin“ nun als spannendes Historiendrama, das eine Zeit auferstehen lässt, als in den Redaktionen noch auf Schreibmaschinen getippt und altmodisch mit Bleisatz gearbeitet wurde. Spielberg setzt dabei – mit Blick auf die Trump’sche Gegenwart – ein besseres Amerika in Szene, das es so längst nicht mehr gibt. Bei der Verleihung der Oscars Anfang März gehört der Film zum engeren Favoritenkreis.
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