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Nach tödlichem Abbiegeunfall: ADFC fordert Ampel-Reform
Nach einem tödlichen Abbiegeunfall in Hannover, bei dem ein Radfahrer ums Leben kam, hat sich der ADFC aus der Region für gesonderte Ampelschaltungen ausgesprochen. Eine getrennte Schaltung für den Geradeaus- und den Abbiegeverkehr wäre eine Möglichkeit, schwere Unfälle zu verhindern, teilte der Fahrradclub mit. Ein nach rechts abbiegender Lastwagen hatte am Montag einen 62 Jahre alten Mann erfasst, der dort auf dem Radweg fuhr. Der Mann wurde dabei laut Polizei zu Boden geschleudert und so schwer verletzt, dass er wenig später in einem Krankenhaus starb. (dpa)
Polizei schießt auf bewaffneten Mann in Hamburg
Die Polizei hat im Hamburger Stadtteil Farmsen am Mittwoch auf einen mit einem Messer bewaffneten und nach Ansicht der Einsatzkräfte aggressiven Mann geschossen. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann mit einem Messer in der Hand ein Taxi verlassen, wie die Polizei mitteilte. Nach weiteren Angaben der Polizei wurde der Mann, der offensichtlich auch sich selbst Schnittverletzungen zugefügt hatte, auf einem nahegelegenen Grundstück angetroffen. Der Aufforderung, das Messer fallen zu lassen, kam er nicht nach. Da nach Ansicht der Einsatzkräfte weiterhin eine bedrohliche Situation vorlag, gaben die Beamten die Schüsse auf seine Beine ab. Die Person wurde nach einer medizinischen Erstversorgung festgenommen und danach in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)
Flüchtlingsrat protestiert gegen geplante Abschiebung
Der niedersächsische Flüchtlingsrat protestiert gegen die geplante Abschiebung eines seit zehn Jahren in Deutschland lebenden Irakers. Die Ausländerbehörde in Verden habe den 30-jährigen Mann daran gehindert, die notwendigen Papiere für eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis zusammenzutragen, teilte der Flüchtlingsrat am Mittwoch in Hannover mit. Anstatt dem Mann diese Unterlagen auszuhändigen, sei er überraschend in Abschiebegewahrsam genommen worden. Der Flüchtlingsrat forderte die Behörde in Verden auf, den Haftantrag unverzüglich zurückzunehmen. (epd)
Demo zum Theaterstück über sexualisierte Gewalt in der Kirche
Der Streit um ein abgesagtes Theaterstück zur sexualisierten Gewalt in der katholischen Kirche in Deutschland wird am Donnerstag in Osnabrück mit einer Demonstration auf die Straße getragen. In einer Podiumsdiskussion würden sich zudem sowohl Betroffene sexuellen Missbrauchs als auch der Regisseur und die Dramaturgin des Stücks „Ödipus Exzellenz“ äußern, sagte David Farago von der Giordano-Bruno-Stiftung. Das Theater widerspricht der Darstellung, dass das Stück abgesagt worden sei, um dem Thema Missbrauch und der katholischen Kirche auszuweichen. (epd)
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