nachrichten:
Weniger Gewalttaten am Hamburger Hauptbahnhof
Mit 296 von der Bundespolizei im ersten Halbjahr am Hamburger Hauptbahnhof registrierten Gewaltdelikten liegt die Gewaltkriminalität dort in etwa auf Vorjahresniveau. Nach dem starken Rückgang um rund ein Viertel im vergangenen Jahr erweise sich der Trend als stabil, teilte die Innenbehörde mit. Die Opposition in der Bürgerschaft verwies auf teils deutlich gestiegene Zahlen in anderen Deliktbereichen und im Bahnhofsumfeld. Bei den Gewaltdelikten liegt Hamburg mit 296 Fällen hinter Leipzig (426), Dortmund (381) und München (308). (dpa)
Ein Drittel der Säugetiere und Heuschrecken droht auszusterben
Mindestens ein Drittel der in Niedersachsen heimischen Arten von Säugetieren und Heuschrecken sind neuen Roten Listen zufolge gefährdet oder sogar bereits ausgestorben. Dagegen sind ehemals als ausgestorben geltende Arten wie der Luchs, die Kegelrobbe, der Wolf oder der Biber im Bundesland wieder heimisch geworden, wie eine aktuelle Bewertung des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz zeigt. Der Landesbetrieb hat nach 30 Jahren seine Roten Listen neu aufgelegt. (epd)
Abgeordnete kritisiert Vorgehen bei Abschiebung in Göttingen
Die niedersächsische Grünen-Landtagsabgeordnete Marie Kollenrott hat das Vorgehen der Behörden bei der umstrittenen Abschiebung einer 40-jährigen Frau nach Malawi kritisiert. Nach ihrem derzeitigen Informationsstand habe es eine zeitliche Überschneidung zwischen dem Beginn der Abschiebung und einer noch ausstehenden Gerichtsentscheidung gegeben, sagte sie. Auslöser öffentlicher Proteste war unter anderem der Vorwurf, die Frau sei in ein falsches Land abgeschoben worden. Laut Behördenangaben trifft das nicht zu. (dpa)
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