nachrichten:
Kritik an Wirtschaftsförderung aus Ukrainekrieg-Notkredit
FDP und SSW im Kieler Landtag haben die geplante Umwidmung eines Teils des Ukraine-Notkredits scharf kritisiert. Die Landesförderung will Teile einer Förderung von bis zu 137 Millionen Euro für die geplante Ansiedlung einer Northvolt-Batteriefabrik in Dithmarschen aus dem Notkredit finanzieren. FDP-Fraktionschef Christopher Vogt begrüßte die Subvention, nannte die Form der Finanzierung jedoch falsch. SSW-Fraktionschef Lars Harms hält sie für verfassungswidrig. (dpa)
ADFC fordert mehr Platz für Lastenräder in Hamburg
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) fordert mehr Platz für Lastenräder in Hamburg. Senat und Verwaltung müssten endlich mehr Tempo in ihre Bemühungen zur Verkehrswende bringen, anderenfalls verschlafe Hamburg die Entwicklung, teilte der ADFC mit. Er schlug zwei Lösungen vor: entweder mehr Platz für Fahr- und Lastenräder auf Straßen oder breitere Radwege. Für die erste Option müsse stadtweit Tempo 30 gelten, hieß es vom ADFC. Für die zweite Option müssten Radwege auf mindestens drei Meter verbreitert werden. Bisher gebe es eine Regelbreite von nur 2,50 Metern. (dpa)
Bremer Kältebus hat Bahnhofsverbot
Der „Kältebus“ der Bremer Johanniter nimmt am Sonntag erneut seine Arbeit auf. Er darf aber nicht auf dem Bahnhofsvorplatz stehen, teilte Johanniter-Sprecherin Nicole Baumann mit. Sie hätten dafür keine Genehmigung, da der Bahnhofsvorplatz in einer „Sicherheitszone“ liege, wie ihnen in einem Behördenbrief mitgeteilt worden sei. (epd)
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen