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Futter fürs Finanzamt

Im vergangenen Jahr haben sich 58 Hamburger Steuerhinterzieher selbst angezeigt. Damit habe sich die stark rückläufige Tendenz des Vorjahres fortgesetzt, als 94 Selbstanzeigen eingingen, teilte die Finanzbehörde mit. Die Hansestadt beteiligte sich am Ankauf von zehn Daten-CDs aus der Schweiz und wendete dafür mehr als 300.000 Euro auf. Das hat sich gelohnt. Seit 2010 gingen in Hamburg mehr als 3.000 Selbstanzeigen ein, die zu nachgemeldeten Kapitalerträgen von fast 776 Millionen Euro führten. (dpa)

Geoportal jetzt öffentlich

Bisher war sie nur eine behördeninterne Software, nun macht das Statistikamt Nord die Straßen- und Gebietsauskunft zum öffentlichen Portal. Ab sofort können sich Hamburgs Bürger auf www.geoportal-hamburg.de/sga detaillierte Angaben über ihren Wohnort verschaffen. Welches Finanzamt zuständig ist, ist auf einen Klick ebenso zu finden wie die Zugehörigkeit zum Grundschul-Sprengel. Das Amt will die interaktive Anwendung in der kommenden Woche vorstellen. (dpa)

Amt für Digitalisierung

Das neue Amt für IT und Digitalisierung hat seine Arbeit aufgenommen. Als zentrale Stelle soll es die Verwaltungsorgane der Stadt auf den Stand der Technik bringen, etwa mit der Einführung eines automatisierten Bewohnerparkausweises. Der Senat sieht Hamburg dabei in einer Vorreiterrolle: Bereits seit zehn Jahren biete die Stadt in ihrem Serviceportal rund 70 Dienstleistungen an. Dazu gehörten digitale Bauanträge, die einfache Melderegisterauskunft und die Anmeldung zum Hunderegister. (dpa)

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