: kürzungen der telekom
Einer kommt, viele gehen
Heute tritt der Aufsichtsrat der Telekom AG zusammen, um über einen Nachfolger für den im Juli zurückgetretenen Vorstandschef Ron Sommer zu befinden. Morgen soll der Neue präsentiert werden. Im Gespräch ist nach fast viermonatiger Suche der T-Mobile-Chef Kai-Uwe Ricke. Vorläufig hatte der 72-jährige Helmut Sihler als Interimschef das Unternehmen geleitet.
Sihler verkündete vor einigen Wochen, dass konzernweit über 50.000 Stellen der jetzt 250.000 gestrichen werden. In Deutschland sollen es etwa 39.000 sein, so viele Plätze haben 100 Boeing 747. 29.500 Stellen verliert die Festnetzsparte T-Com, die Handy-Sparte T-Mobile 1.000 und die Großkundensparte T-Systems 3.500, der Rest entfällt auf die Konzernzentrale und die Immobilientochter. Grund für die Kürzungen sind ein erwarteter Rekordverlust von 28 Milliarden Euro für 2002 und die hohen Schulden des Konzerns. TAZ/AFP
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen