: kein zug wird kommen – land unter in england
„Ein Amphibienzug oder doch besser ein Unterwasserzug“, sinniert der Bahnhofsvorsteher von Molton angesichts der überfluteten Gleise über eine Eingabe an das britische Verkehrsministerium. Handelsübliche Züge haben in Großbritannien derzeit keine Chance. Heftiger Regen lässt die Flusspegel in England und Wales weiter steigen und über die Ufer treten. Allein gestern wurden 3.600 Häuser überschwemmt. Ein Abklingen des Sturms ist nicht in Sicht: Die Umweltbehörde sprach erneut Flutwarnungen aus. In Mittelengland wurden zwei Menschen in ihrem Auto von einem umstürzenden Baum erschlagen. Die schweren Unwetter mit starken Regenfällen und Orkanböen haben inzwischen auch den Kontinent erreicht und fegten vor allem über Süd- und Westeuropa hinweg. In Norditalien sind neben Ligurien besonders die Lombardei und das Piemont betroffen. In Ligurien werden nach einem Erdrutsch drei Grubenarbeiter vermisst. In Nizza wurde ein Mann durch eine Schlammlawine getötet. FOTO: TOBY MELVILLE/AP
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