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Die Regierungssuche in Italien zieht sich hin. Die populistische 5-Sterne-Bewegung hat am Dienstag die Gespräche mit den oppositionellen Sozialdemokraten (PD) zur Bildung einer neuen Regierung ausgesetzt. Diese würden erst wieder aufgenommen, wenn sich die PD öffentlich zu einer Koalition unter Führung des amtierenden Regierungschefs Giuseppe Conte verpflichte, teilten die 5 Sterne am Dienstag in Rom mit. Noch am Montagabend hatte vieles auf eine Einigung hingedeutet, nachdem die PD signalisierte, den parteilosen Conte zu akzeptieren. Staatspräsident Sergio Mattarella hat den Parteien nun bis Mittwoch Zeit gegeben, eine tragfähige Koalition im Parlament zu finden und damit Neuwahlen zu verhindern. (rtr)

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen