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Die Lage für den Whistleblower Julian Assange, der seit sieben Jahren in De-facto-Gefangenschaft in der ecuadorianischen Botschaft in London lebt, verdüstert sich zusehends. Erst war Ecuadors Präsident Lenín Moreno auf Distanz zum Wikileaks-Gründer gegangen, indem er ihm einen Verstoß gegen Asylauflagen vorwarf. Jetzt schloss Außenminister José Valencia nicht aus, eigene Ermittlungen gegen den Wikileaks-Gründer anzustrengen. Quito treffe eine „souveräne, unabhängige und autonome“ Entscheidung“, sagte Valencia. Indirekt drohte er: „Herr Assange weiß (…), dass er noch eine ausstehende Schuld bei den britischen Behörden hat – die Verletzung seiner Kautionsauflagen von 2012 – und dass er sich dafür verantworten muss.“

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