hören und sehen:
Die Exploxion in Beirut thematisiert eine Schau in Hamburgs Galerie Sfeir-Semler: Neben Etel Adnans Skript „Arabische Apokalypse“ wird Walid Raads Video implodierender Gebäude von 2019 gezeigt. Und Rayyane Tabets Beton-Koffer changiert zwischen Mobilität und tonnenschwerer Erinnerung.
3. 9.–24. 10., Galerie Sfeir-Semler, Admiralitätstraße 71, Hamburg
Salzwiese, Odde und Nebeler Friedhof: Alle nur denkbaren Facetten der nordfriesischen Insel Amrum erfasst Hans-Peter Ziemeks handliches „Kleines Amrum-ABC“, garniert mit Fotos von Günter Pump, die uns über Watt und Salzwiesen, durch die Dünen und über den Kniepsand geleiten.
Hans-Peter Ziemek: Kleines Amrum-ABC, Husum-Verlag, 142 S., 9,95 Euro
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen