heute in hamburg: Entschlossen inkonsequent?
taz.gipfelsalon Klimaschutz und Energiepolitik werden beim G-20-Gipfel zentrale Themen sein
Seit Donald Trump angekündigt hat, dass die USA aus dem Klimaabkommen von Paris aussteigen und stattdessen auf Kohle setzen werden, gilt der US-Präsident als isoliert. „Entschlossener denn je“ will Angela Merkel mit dem Rest der Welt gegen den Klimawandel kämpfen. Klimaschutz und Energiepolitik sind zu zentralen Themen des G-20-Gipfels geworden.
Doch immer wieder sind auch deutsche Politiker unter dem Druck der Kohlelobby und der Landwirtschaft von ihren Klimaambitionen abgerückt. In Hamburg wurde 2014 das Steinkohlekraftwerk Moorburg in Betrieb genommen. Von den Grünen zunächst scharf kritisiert, war es 2008 vom schwarz-grünen Senat genehmigt worden. Die Stadt Hamburg ist zudem Anteilseigner am Hansaport in Altenwerder, dem deutschlandweit größten Seehafen-Terminal für Eisenerz und Kohle. Mehr als fünf Millionen Tonnen Kohle aus der ganzen Welt werden dort jährlich umgeschlagen.
Beim taz.GIPFELsalon werden Möglichkeiten der G 20 in Bezug auf den Klimaschutz diskutiert. Auf dem Podium sitzen Manfred Braasch, Chef des BUND Hamburg, Jochen Flasbarth, SPD-Staatssekretär im Bundesumweltministerium, und Barbara Muraca, Postwachstumsforscherin von der Oregon State University, moderiert von Hanna Gersmann, Chefredakteurin taz.FUTURZWEI.
Es geht um Fragen wie: Muss man Klimaschutz selbst machen? Wie lassen sich Politiker für Klimaschutz und neue Postwachstumsideen gewinnen? Lena Eckert
3. taz.GIPFELsalon „Wachsen verboten?“, 19.30 Uhr, Kulturhaus 73, Schulterblatt 73
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