piwik no script img

herzensortSquash und Sauna

Letztens fragte mich eine Freundin, ob ich nicht mal mit ihr Squash spielen wolle. Ich war überrascht über die Frage, denn lange dachte ich, dass es das gar nicht mehr gibt. Tischtennis, eh klar, der absolute Dauerbrenner in meinem Freundeskreis. Auch Padel, der neue Trendsport, ist nicht an mir vorbeigegangen. Aber Squash? Völlig out. Dachte ich.

Sie hätte da jedenfalls so eine tolle Squashhalle in Berlin-Lichtenberg entdeckt, erzählte mir meine Freundin mit strahlenden Augen. Nach dem Sport könne man dort in die Sauna gehen – für mich das Totschlagargument – und nette Leute arbeiteten dort auch. Also überzeugte ich mich selbst und bin jetzt Fan. Die Halle erinnert an ein altes Vereinsheim: An den Wänden hängen Bilder von der Fußball-WM 2006 und es gibt einen Wintergarten, in dem ältere Männer Weizen trinken und rauchen. Und auch Squash macht wirklich Spaß, wenn man nicht, wie ich, zweimal gegen die Wand rennt. Nur der Muskelkater am nächsten Tag war fies. Meine Freundin meinte aber, je öfter man spielt, desto erträglicher wird es. Wir haben uns schon zum nächsten Match verabredet. Katharina Federl

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen