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herzensortEine Höhle für unsere Wünsche

Es ist Dezember, und meine Freun­din­nen und ich haben noch im Warmen alle Vorbereitungen getroffen. Jetzt geht es nach draußen, hinaus in die schwedische Winterlandschaft. Denn endlich hat es auch in Örby geschneit, einem Ortsteil von Kinna südlich von Göteborg. Unter unseren Schuhen knirscht es, die Luft riecht frisch. Wir sind auf einer Mission. Denn eine Sache müssen wir so kurz vor Weihnachten dringend noch erledigen.

Aus dem frisch gefallenen Schnee formen wir Kugeln und stapeln sie vorsichtig zu einer kleinen Höhle. Gerade groß genug, damit die Kerze hineinpasst. Obenauf legen wir den besonderen Schneeball: den, in dem unsere Zettel drinstecken. Genau so schlägt es die Kinderbuchfigur Petterson seinem Kater Findus vor, als der ihn fragt, wie unsere Wünsche eigentlich den Weihnachtsmann erreichen. Damit seine Wichtel das Versteck auch finden, zünden wir noch die Kerze an. Fertig.

Wieder im Haus schauen wir aus dem Fenster. Jetzt bleibt uns nur noch, abzuwarten. Damit die Zeit schneller verfliegt, begeben wir uns an einen besonderen Ort unserer Kindheit: die Welt der Fantasie. Clara Dünkler

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