gurke der woche:
„Dirigenten werden oft sehr alt“, berichtete Agentur KNA jüngst aus dem Seniorenstift und bescheinigte auch jenen greisen Taktstockschwingern „eine bemerkenswert gute körperliche und geistige Verfassung“, die Rinaldo und Fidelio schon in der Uraufführung durchgefuchtelt haben. Gerontologen suchen eine „Erklärung in der Musik selbst“. Doch wer alle Klassikwelt nach der eigenen Pfeife tanzen lassen darf, wünscht sich eben leichter ein ewiges „da capo“ als so ein armes Tuttischwein.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen