editorial: Die Interview-Ausgabe nach der Wahl
Zum ersten Mal konnte die taz für diese Bundestagswahl ein Wahlcamp einrichten, bestehend aus fünf Journalistinnen und Journalisten zwischen 19 und 27. Der Arbeitsauftrag für Shoko Bethke, Aron Boks, Adrian Breitling, Ruth Fuentes und Jaromir Schmidt: Themen, Leute, Perspektiven, Benachteiligungen einbringen, die in der regulären Berichterstattung möglicherweise sogar der taz entgehen, speziell die Sicht von unter 30-Jährigen auf Politik und Gesellschaft und ihre Ansprüche und Bedürfnisse.
Herausgekommen ist guter Journalismus, aber eben auch Stücke, die im „normalen“ Redaktionsalltag nicht hätten entstehen können – einige davon großartig. In den Gesprächen dieser Extraausgabe geht es um zentrale Fragen der Zukunft: Wie geht es jetzt weiter? Das fragen wir Diana Kinnert, Paul Loeper, Quang Paasch, Reem, Lukas Rietzschel und Aminata Touré.
Möglich gemacht haben dieses Wahlcamp die taz Panter Stiftung und die Spenden von Menschen, denen die Förderung von unabhängigem Journalismus wichtig ist.
Dafür sagen wir ein großes und herzliches Dankeschön.
Negin Behkam und Peter Unfried,
Koordination des taz Wahlcamps
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen