: dsijhvagnrvlprönacrrn
Russisches Sprichwort löst redaktionelles Chaos aus
BERLIN taz ■ Eine sensationelle Entdeckung machten die Wahrheitredakteure am Sonntag. Sie fanden ein kleines russisches Sprichwort, das hinter den Kühlschrank gerutscht war und dort womöglich schon viele Jahre vor sich hin dämmerte. Es ist etwas verstaubt, aber sehr niedlich und es heißt: „Wahrheit kommt mit wenig Worten aus.“ Die Redakteure waren ganz aus dem Häuschen über diesen lustigen Gesellen, der sich rasch erholte und bald anfing, flott über Tische und Stühle zu springen. Na, das war ein Hallo! Aber sprechen wollte der Kleine ums Verrecken nicht. Mehrere Flaschen Wodka sollten ihm die Zunge lösen, führten jedoch nur zu etwas unbeherrschten Entgleisungen der Redakteure, die nach und nach immer wirrer auf das Sprichwort einteufelten, ihm drohten, schmeichelten, Versprechungen machten und dann mit dem Kopf auf die Tastatur dsijhvagnrvlprönacrr …
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen