die wahrheit: Yoga des Grauens

Weltrekordversuch im Kopfstand

Yoga ist eine gefährliche Sache. Wer kennt nicht die furchtbaren Geschichten über unschuldige Yoga-Schüler, die ihre Beine verknoteten und nicht mehr auseinanderbekamen, so dass sie Wochen später verhungert und verdurstet aufgefunden wurden. Doch die Yoga-Mafia lässt nicht locker und versucht alles, um ihre grausame Spielart der Körperverknotung populär zu machen. So soll am 30. Juni bei einem Yoga-Festival in Berlin ein Weltrekordversuch im Massenkopfstand stattfinden. Berlin ist insofern gut ausgesucht, da es auf der nördlichen Erdkugel liegt, was eine gigantische Katastrophe verhindert. Denn immer noch drohen der Menschheit zwei große Gefahren: Wenn in China eine Milliarde Menschen gleichzeitig in die Luft springen und beim Aufprall die Erde aus der Umlaufbahn bringen. Und wenn in Australien Massen von Menschen einen Kopfstand ausführen und nach unten ins Weltall fallen. Deshalb gilt für Australien ja auch bekanntlich ein totales Massenkopfstandverbot. Aber mit den Berlinern kann man es ja machen. Die sind sowieso alle auf den Kopf gefallen.

Die Wahrheit auf taz.de

Einmal zahlen
.

Fehler auf taz.de entdeckt?

Wir freuen uns über eine Mail an fehlerhinweis@taz.de!

Inhaltliches Feedback?

Gerne als Leser*innenkommentar unter dem Text auf taz.de oder über das Kontaktformular.

ist die einzige Satire- und Humorseite einer Tageszeitung weltweit. Sie hat den ©Tom. Und drei Grundsätze.

Wenn Sie bei der taz anrufen, bekommen Sie keine gewöhnliche Warteschleife zu hören. Bei uns liest die Wahrheit ihre Gedichte vor!

Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.

Haben Sie Probleme beim Kommentieren oder Registrieren?

Dann mailen Sie uns bitte an kommune@taz.de