die wahrheit: Postboten zu Priestern
Sinnvolle Verschiebungen auf dem Arbeitsmarkt.
OSNABRÜCK/BERLIN dpa/taz Der deutsche Arbeitsmarkt ist voller Zwiespälte. Auf der einen Seite fehlen ständig Fachkräfte, auf der anderen Seite gibt es viele Arbeitslose. So sollen im Zuge der Mindestlohneinführung in der Postbranche angeblich bis zu 20.000 Beschäftigte entlassen werden. Zugleich beklagte gestern der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode den Priestermangel in Deutschland. Zwei Problembereiche - eine Lösung! Warum nicht die entlassenen Postboten als Priester einstellen? Beide Berufe haben etwas mit der Überbringung von Botschaften zu tun. Statt bei Wind und Wetter auf einem Rad unterwegs zu sein, können die ehemaligen Postdienstler in gut beheizten Kirchen alten Mütterchen die Seelen wärmen. Und sie bekommen auch etwas mehr als den Mindestlohn. So löst man Probleme auf dem Arbeitsmarkt und schafft allseits Zufriedenheit.
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