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Die sich seit drei Generationen im Familienbesitz der Bushs befindende Erdöl-Bohrkonzession des Mandat-Scheichtums Bahrain wurde in dieser Woche nach monatelangem zähen Ringen den Mullahs in Teheran zugeschlagen. Für die amerikanische Seite unterzeichnete Rechtsanwalt James Baker IV. den Vertrag in Genf. Über die Verkaufssumme schwiegen sich beide Seiten allerdings strikt aus.
Ex-Präsident Bush, Hauptnutznießer des Verkaufs, weigerte sich auf der Pressekonferenz, einen Bezug zwischen den drei Golfkriegen und der bisherigen relativen Unversehrtheit des Mandat-Scheichtums zu sehen. „Die haben einfach Glück gehabt“, erwiderte er auf die entsprechende Frage einer arabischen Journalistin. Bekanntermaßen wurde Bahrain in keinem der Kriege angegriffen oder versehrt, was auf arabischer Seite wiederholt mit dem besonderen Schutz, den das Scheichtum bei den Amerikanern genießt, erklärt worden ist.
Die Klage, welche die irakische Nationalregierung im Exil gegen diesen Verkauf erhoben hatte, mit dem Argument, daß schon im Gilgamesch-Epos festgeschrieben sei, daß Bahrain dem Irak gehöre, ist vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag zwischenzeitlich abgewiesen worden. Laut SANA will der Irak jedoch an seinem Rechtsverständnis festhalten. A. Khammas
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