die gute nachricht: Studierende dürfen an ihren Unis häufiger mitbestimmen
An immer mehr deutschen Universitäten und Hochschulen können Studierende an wichtigen Beschlüssen im Rektorat mitwirken. Dafür gibt es ein neues Amt: den studentischen Prorektor. Die von den Studierenden gewählte Person vertritt studentische Anliegen im Rektorat, ist direkte Ansprechperson und kann Entscheidungen, etwa über den Einsatz von Geldern, beeinflussen. Für Studierende verändert das viel. „Sie haben einfach ein anderes Gefühl, wenn sie wissen: Da sitzt jetzt wirklich auch eine Person von uns im Rektorat. Die Hemmschwelle ist niedriger“, sagt Patrizia Grenz, studentische Prorektorin an der Universität Greifswald seit April 2026. Schon 1999 führte die Hochschule Eberswalde ein solches Amt ein, dort heißt es studentische Vizepräsidentschaft. In Mecklenburg-Vorpommern haben bisher mit der Uni Greifswald vier von zehn Hochschulen und Universitäten das Amt etabliert. Doch bald sollen in dem Bundesland alle Hochschulen einen studentischen Prorektor haben – seit Juni 2026 ist das Amt im Landeshochschulgesetz verankert. Und auch Unis in anderen Bundesländern wollen nachziehen, wie etwa die Uni Trier ab Herbst 2026. Sofia Zharinova
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