die gute nachricht: In Deutschland wird mehr Biogemüse geerntet
Grafik: Anna Eschenbacher, Johanna Hartmann, Francesca Morini. Quelle: Statistisches Bundesamt. Fotos: stock.adobe.com
Die ökologischsten Bauern haben zwar nicht die dicksten Brokkoli, aber zumindest ernten sie immer mehr davon. Fast 7.000 Tonnen Brokkoli waren es 2024, über 1.500 Tonnen mehr als im Vorjahr. Insgesamt stieg die Menge Biogemüse, die geerntet wurde, laut dem Statistischen Bundesamt um gut 10 Prozent gegenüber 2023. Den größten Teil machten dabei mit über 193.000 Tonnen Karotten aus. Dahinter folgen mit großem Abstand Zwiebeln mit etwa 51.000 Tonnen sowie etwa 49.000 Tonnen Rote Bete auf dem dritten Platz.
Dass die Lager voller werden, liegt daran, dass auf immer mehr Gemüseäckern ökologisch gewirtschaftet wird. Der Flächenanteil von Biogemüse stieg 2024 auf 15,3 Prozent der gesamten Gemüseanbauflächen. Damit setzt sich der positive Trend der letzten Jahre fort. Für die Zukunft gibt es aber noch weit höhere Ziele. So schreibt die EU mit dem Green New Deal fest, bis 2030 25 Prozent der Landwirtschaftsflächen ökologisch zu nutzen, die scheidende Bundesregierung hat 30 Prozent zum Ziel erklärt. Henning Giesen
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