piwik no script img

die gute nachrichtImmer weniger Menschen in Deutschland sind überschuldet

Peter Zwegats Einsatz als Schuldnerberater im RTL hat sich gelohnt: Nach Daten des „Schuldneratlas 2024“ des Inkassounternehmens Creditreform ist die private Überschuldung in Deutschland im sechsten Jahr in Folge gesunken. 2024 sind 5,56 Millionen Menschen betroffen. Das entspricht 8,1 Prozent der Bevölkerung. Im Jahr 2018 waren es noch 6,93 Millionen. Die gesunkene Überschuldung hänge laut den Au­to­r*in­nen mit der aktuellen wirtschaftlichen Lage zusammen. In Zeiten von Krisen und damit verbundener Verunsicherung leben viele Leute sparsamer und gehen verantwortungsvoller mit ihrem Geld um. Auffällig ist, dass Frauen deutlich seltener betroffen sind als Männer. Der Frauenanteil unter den Überschuldeten lag bei 39 Prozent. Eine Ausnahme bilden alleinerziehende Mütter, die überdurchschnittlich oft hohe Schulden haben. Als Hauptursachen für Überschuldung gelten persönliche Schicksalsschläge wie Krankheiten und Unfälle und soziale Notlagen wie Arbeitslosigkeit. Martin Mühl

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen