die gute nachricht: Das Risiko, an Krebs zu sterben, sinkt
Statistiken sind eine seltsame Sache, insbesondere, wenn es um Krankheit und Tod geht. Statistiken sind offiziell, objektiv, berechenbar. Aber wenn wir selbst oder jemand, der uns nah ist, schwer krank ist, dann gibt es nur noch Subjektivität. Eine winzige Zahl kann riesig groß werden, wenn sie das Todesrisiko benennt für jemanden, der uns wichtig ist. Wozu dann also überhaupt solche Statistiken? Weil sie uns etwas über Präventions- und Interventionsmöglichkeiten erzählen können. So wie diese Zahlen: Das Risiko, an einer Krebserkrankung zu sterben, ist in den USA in den letzten 20 Jahren um fast 30 Prozent gesunken. Das liegt an besseren Methoden zur Früherkennung und Behandlung. Und daran, dass immer weniger Menschen rauchen. Unklar ist noch, wie stark sich dieser Trend während der Pandemie fortgesetzt hat, in der Menschen möglicherweise Früherkennungstermine nicht wahrgenommen haben oder schlechter versorgt waren.Malene Gürgen
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