der weitblick:
Gnade für Ghana
Im Streit zwischen der Fifa und Ghana über die Reform des ghanaischen Fußball-Verbands GFA hat man sich offenbar geeinigt. Ghana will die GFA nach dem millionenschweren Korruptionsskandal nun doch nicht auflösen. Wegen der drohenden Liquidation hatte die Fifa Ghana mit dem Ausschluss gedroht. Das höchste ghanaische Gericht hatte die vorläufige Stilllegung des GFA-Geschäftsbetriebs verfügt und das gesamte Führungspersonal suspendiert. Jetzt soll reformiert und gemeinsam „Korruption und Amtsmissbrauch“ beseitigt werden. Wie gut, wenn man dabei einen Partner wie die Fifa hat.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen