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der schwerpunkt

Tourismus: Der Strand von St. Peter-Ording ist nicht umsonst berühmt: Auf zwölf Kilometer erstreckt er sich auf der Seeseite der Halbinsel Eiderstedt, und er ist so breit, dass die Nordsee bei Ebbe kaum zu sehen ist, so weit zieht sie sich zurück. Wenn sie dann aber kommt, die See, wird es eng am Strand, daher die hölzernen Pfahlbauten, auf denen sich Restaurants angesiedelt haben, der Flut enthoben. Eng wird es auch im Ort selbst, der Bedarf an Ferienwohnungen für die 2,5 Millionen Übernachtungen pro Jahr ist riesig – und die Vermietung an Tou­ris­t*in­nen ist lukrativ. Für Einheimische und Arbeitskräfte im Tourismusgeschäft bleibt so immer weniger übrig, so dass die Lokalpolitik inzwischen gegensteuert. Sonst geht es St. Peter-Ording am Ende wie Sylt, wo die meisten Arbeitskräfte morgens vom Festland anreisen, weil sie sich eine Wohnung auf der Insel selbst nicht leisten können. Zum Thema