: der schwerpunkt
Kunstraub: In Eigentumsfragen empfindliche Menschen mögen ihre Einwände haben. Verbrechen aber sind halt auch ein echter Hingucker. Die Kinogeschichte zeigt es mit den Kunstraubfilmen, in denen die Täter*innen gar nicht sonderlich böse, sondern meist sehr sympathische Gesellen sind. Da fiebert man gern mit, ob denn der Coup wirklich klappt, wenn Schauspieler wie Peter O’Toole und Audrey Hepburn wie hier in „Wie klaut man eine Million“ die Kunst stibitzen wollen. Eine Komödie. Die der Kunstraub in Wirklichkeit natürlich nicht ist. Da geht es nicht um Schönheit. Da geht es um Geld. Das dann, glaubt man bei Interpol, auch dazu dient, Terrorgruppen zu finanzieren. Zuletzt mussten Museen mehrfach den Diebstahl von wertvoller chinesischer Keramik melden. Ein Raub von Kunst, die ihrerseits schon auf sehr dubiosen Wegen nach Europa kam. Zum Thema
Foto: 20th Century Fox/Everett Collection/ddp
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen