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der schwerpunkt

Rückgabe: Das Wort von der Zeitenwende passt hier tatsächlich mal bestens. Werden doch überall in Deutschland in vielen Museen und Sammlungen – endlich!, ließe sich hinzufügen – Abertausende Kunstgegenstände mit kolonialer Vergangenheit infrage gestellt. Es wird geforscht, in Depots nachgeschaut, aufgeklärt und aufgedeckt und diskutiert, was das Zeug hält; und ja, auch dies und das, Benin-Bronzen zum Beispiel, an die rechtmäßigen Besitzer (beziehungsweise deren Erben) zurückgegeben. Wir nehmen die letzte Teileröffnung des umstrittenen Humboldt Forums im Berliner Stadtschloss zum Anlass für einen Schwerpunkt und blicken von dort auch nach Hamburg, Leipzig, Braunschweig und Lübeck. Und siehe da, Rückgabe ist nicht mal ein Verlust. Schließlich gibt es Leihgaben, Kopien, Bilder, Austausch und gemeinsame Projekte. 47–

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen