piwik no script img

das taz-Personal gestern und heute

das taz-Personal gestern und heute

Als am 1. Oktober 1986 um halb zehn die erste Redaktionssitzung stattfand, saßen 10 Leute am Redaktionstisch der taz: Klaus Wolschner, Uta Stolle, Klaus Schloesser, Barbara Debus, Til Mette, Sibylle Simon-Zülch, Dirk Asendorpf, Dietmar Bartz, Katja Heddinga, Oliver Wegener. Einige von ihnen sind noch heute dabei, andere sind ab-, auf- oder ausgestiegen.

Die erste Kulturredaktion:

Sibylle Simon-Zülch und Uta Stolle

Schon ein paar Wochen nach der Gründung entschied sich Susanne Paas, vom Lehrerpult an das taz- Redaktionssystem zu wechseln, ein paar Wochen später kamen die Volontäre Michael Weisfeld und Holger Bruns-Kösters dazu. Die erste taz-Stammbesetzung war zusammen.

Zu buten & binnen: Klaus Schloesser

Das Wechselfieber begann im taz- Vorzimmer. Die Geschäftsführerin Sybille Göttert hatte nach geraumer Zeit die Nase vom Finanzchaos voll und verabschiedete sich. Für sie kam Gitta Wegner und wenig später als Verstärkung der Geschäftsführung Brunhilde Wilhelm. Dann ergriff das Wechselfieber auch die Redaktion. Kay-Oliver Wegener verließ uns Richtung Hamburg, Dietmar Bartz verabschiedete sich, um als Wirtschaftsredakteur bei der Bundes-taz Karriere zu machen, Michael Weisfeld entschied sich, nach Ende seines Volontariats das Glück als freier Journalist beim Rundfunk und für Nachrichtenagenturen zu suchen. Auch die Kulturis Sibylle Simon- Zülch und Uta Stolle entschieden sich für's freie Leben. Als bislang letzter der GründerInnen ging vor Jahresfrist Klaus Schloesser, um bei buten & binnen das Fernsehmachen zu lernen.

Aus Bremen in die Hauptstadt:

Wirtschaftsredakteur Dietmar Bartz

Auch von der zweiten Generation der taz'lerInnen sind inzwischen einige wieder von dannen gezogen. Kulturredakteur Step Henz konnte nicht von seinem Hamburg lassen, Kollegin Petra Höfer war von ihrer Liebe an Dortmund gefesselt, Andreas Hoetzel zog es zu ffn „um was mit meiner Stimme zu machen“, Claudia Kohlhase und Beate Ramm waren die letzten, die ihren Schreibtisch räumten. taz

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen