das kommt:
Jorinde Voigt – Universal Turn
Diese Künstlerin zeichnet, aber in riesigen Dimensionen. Sie bearbeitet große Formate mit Bleistift, Tinte, Pastellfarben oder Ölkreide. Jorinde Voigt zieht großartige, dichte, verwirrende Linien und setzt auch malerische Elemente auf das Papier. Diese grafischen Notationen, die ihre Analyse gegenwärtiger gesellschaftlicher, philosophischer und musikalischer Phänomene systematisiert, sind nun in Oldenburg zu sehen.
Bis 3. 11. Horst-Janssen-Museum, Oldenburg
Orlando
Die Regisseurin Katie Mitchell inszeniert „Orlando“ nach Virginia Woolf an der Schaubühne Berlin. Der legendäre Roman erzählt vom Geschlechterwechseln, lange bevor „gender fluidity“ zum Stichwort wurde. Mitchell arbeitet mit dem Medium Film auf der Bühne und sehr intensiv mit Kostümen oder Perücken. Der Abend verspricht eine queere Reise durch die verschiedenen Jahrhunderte patriarchaler Menschheitsgeschichte.
5. 9., Schaubühne Berlin
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen