dafür wurde die taz nicht gegründet:
Schon gehört?
Marie Nasemann hat ein Haus gekauft.
Und?
Nichts. Aber alles, was Marie Nasemann macht – schwanger sein, Sachen anziehen, Essen kaufen, an den See fahren, andere Sachen anziehen, zum zweiten Mal schwanger sein, auf Bänken sitzen, auf Sofas sitzen, schon wieder andere Sachen anziehen, die ihr von Firmen geschenkt werden, damit sie sie anzieht und sich damit fotografiert – können Sie auf Instagram verfolgen. Und alles, was Nasemann, die nach eigenen Angaben Model, Bloggerin, Buchautorin und „wichtigste Botschafterin für nachhaltige Mode“ ist, macht, ist für eine gute Sache. Wenn das mal keine gute Sache ist!
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen