: buschschulte vollbringt wunder
Ralf Beckmann nennt es das A-E-G-Motto, was steht für: „aggressiv, entfesselt, geladen“. Bei den Kurzbahn-Europameisterschaften der Schwimmer in Riesa haben die deutschen Wassersportler das Motiv ihres Cheftrainers auf beeindruckende Art und Weise in die Tat umgesetzt, der Event wurde für die 26 Vertreter des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) zur Medaillenschwemme. Und für manche Sportlerin offenbar zum Erlebnis biblischen Formats. „Sie hat das Gefühl, als ob sie übers Wasser gehen kann“, stellte Beckmann jedenfalls fest – und meinte damit Antje Buschschulte, die am Samstag über 50 m Rücken zu ihrem zweiten Einzel-Gold und mit der Staffel zu deutschem Rekord über 4 x 50 m Lagen schwamm. A-E-G-Chefvertreter war allerdings Thomas Rupprath: Nach seinen zwei Weltrekorden vor der EM hamsterte er am Freitag drei EM-Titel, und gestern kam noch einer über 100 m Rücken dazu. Der 25-Jährige siegte in 51,51 Sekunden. FOTO: AP
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen