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■ beiseiteTradition und Moderne

Sie gilt als die Pina Bausch Indiens, nicht nur wegen ihres Ruhms, sondern weil sie den indischen Tanz aus einem Dornröschenschlaf geweckt hat; „Unsere Kunst ist 2000 Jahre alt. Aber entsprechend müde ist sie auch.“ Die Choreographin Chandralekha ist aber bei dieser Feststellung nicht stehengeblieben. Über Pfingsten ist sie nun mit ihren TänzerInnen im Haus der Kulturen der Welt zu Gast und zeigt, jenseits aller Folklore, ihre Mischung aus Tradition und Moderne, mit der sie zur wichtigsten Repräsentantin des zeitgenössischen indischen Tanzes wurde. Zu sehen sind drei unterschiedliche Programme : am 3.6. „Yantra – Dance Diagrams“, das Pina Bausch gewidmet ist; am 4.6. „Lecture Performance und am 5.6. „Mahakal – Invoking Time“, eine Auseinandersetzung mit dem Mythos der verwandelten Zeit. Jeweils um 20 Uhr, HKW, John-Foster-Dulles-Allee 10, Tiergarten.

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