■ beiseite: Musik hören I
Die Neuköllner Oper hat für die nächsten zwei Monate nicht weniger als 8 Uraufführungen angekündigt. Am Abend des 25.9. werden unter dem Titel „Der Wurm“ zunächst sechs Kurzopern vorgestellt. Dabei handelt es sich um preisgekrönte Einsendungen eines Wettbewerbs, die eine Bedingung erfüllen mußten: Sie durften nicht länger als 15 Minuten sein. An dem Wettstreit beteiligten sich insgesamt 19 KomponistInnen, ein erster Preis wurde nicht vergeben. Die beiden zweiten Preise teilen sich Benjamin Rinnert (für sein Stück „Und das war gut so ...“) und Rene Arnold („Äpfeln“). Im nächsten Jahr soll ein Wettbewerb für ein Werk normaler Länge folgen. Thema: „Alice im Wunderland“. Im November sollen darüber hinaus zwei Teile einer „schwarzen Zauberoper“ mit dem Titel „Die Legende vom Krabat“ nach einer sorbischen Legende von Winfried Radeke (Musik) und Peter Lund (Libretto) aufgeführt werden. Das alles passiert nicht ganz zufällig: Am 1. November begeht der Trägerverein der Neuköllner Oper sein 20jähriges Bestehen und feiert – standesgemäß – mit einem Opernball.
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