■ beiseite: Ein idealer Ort
Internationale Fotoexperten befürworten „nachhaltig und einstimmig“ die Gründung eines „Centrums für Photographie“ in Berlin. Dies ist das Ergebnis einer Beratung von Experten, die vom Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Klaus- Dieter Lehmann, nach Berlin eingeladen wurden. Gerade Berlin sei für ein Diskussions- Zentrum über das Medium Fotografie ein idealer Standort und gewährleiste eine internationale Ausstrahlung, heißt es in der Pressemitteilung. Grundlage des geplanten Zentrums sollen in erster Linie die reichhaltigen Fotobestände der Staatlichen Museen zu Berlin bilden, wobei mit einer Auswahl von etwa 750.000 Bildern aus dem Gesamtbestand von knapp 10 Millionen zu rechnen sei. Sammlungen internationaler Fotografen sollen gezielt einbezogen werden, heißt es ferner, ohne daß der Name des aus Berlin stammenden amerikanischen Fotografen Helmut Newton ausdrücklich genannt wird. Newton hatte erst kürzlich sein ursprüngliches Angebot, seine weltberühmte Fotosammlung zur Verfügung zu stellen, vorläufig wieder zurückgezogen, weil er erst über Details des geplanten Centrums für Photographie genauer informiert sein will.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen