■ Zweifel an Plutonium-Herkunft: BKA kontra russisches Innenministerium
Wiesbaden (AFP/dpa) – Über die Herkunft des Anfang Mai am Bodenseee gefundenen Plutoniums besteht weiterhin Unklarheit. Das Bundeskriminalamt (BKA) geht trotz des Dementis russischer Geheimdienstvertreter davon aus, daß das waffenfähige Nuklearmaterial aus Rußland stammt. „Wir haben keinen Grund, an dem Gutachten zu zweifeln“, so der zuständige Hauptabteilungsleiter Leopold Schuster. Die sechs Gramm hochangereichertes Plutonium, so das BKA, seien wohl nicht das einzige vagabundierende Material. Mikhail Jegorow vom russischen Innenministerium erklärte, allein schon der Behälter, in dem das Plutonium aufbewahrt wurde, spreche dagegen: „In Rußland gibt es solche Packungen gar nicht.“
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen