: Zwei Sieger in Ecuador
■ Ergebnis der Stichwahl zur Präsidentschaft noch offen. Beide finden, sie haben gewonnen
Quito (AP) – Bei der Präsidentenwahl in Ecuador hat sich entgegen ersten Ergebnissen von Wählernachfragen ein Kopf-an-Kopf- Rennen abgezeichnet. Der Christdemokrat und Oberbürgermeister von Quito, Jamil Mahuad, und der Geschäftsmann Alvaro Noboa lagen in der Auszählung der Stimmen am Sonntag abend gleichauf.
Mahuad hatte sich nach Bekanntgabe der Umfragen sofort zum Sieger erklärt. Der an der US- Eliteuniversität Harvard ausgebildete Christdemokrat wird von den großen Parteien und der Wirtschaft des Landes unterstützt. Als Oberbürgermeister der Hauptstadt hat er sich den Ruf eines ehrlichen und effizienten Politikers erworben. Noboa, der reichste Mann Ecuadors, hat vor allem im Süden des Landes viele Anhänger, in dem es große Vorbehalte gegen die politische Elite in Quito gibt. Nach Schließung der Wahllokale erklärte auch er sich zum Sieger und sagte, nach einer von ihm in Auftrag gegebenen Umfrage liege er leicht in Führung.
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