■ Debatte über Menschenrechte abgelehnt: Zwei Arbeiterführer in China verhaftet
Peking/New York (AFP) – In China sind zwei Arbeiterführer verhaftet worden, weil sie eine Vereinigung zur Verteidigung der Arbeiterrechte ins Leben gerufen haben. Wie das Hongkonger Informationszentrum für Menschenrechte gestern mitteilte, wurden Yue Tianxiang und Guo Xinming in der vorigen Woche im Norden des Landes offiziell unter dem Vorwurf der Subversion verhaftet. Beiden droht eine lebenslange Haftstrafe. Yue und Guo hatten die Vereinigung gegründet, um die Interessen der Arbeiter zu verteidigen und gegen die Korruption im Verkehrsbetrieb der Stadt zu kämpfen.
Unterdessen hat China jegliche Diskussion über Menschenrechte vor einem UN-Komitee abgelehnt. Der chinesische UN- Botschafter Qin Huasun sagte am Dienstag, die Frage der Frauenrechte sei zwar wichtig, aber das UN-Komitee zur Beendigung der Diskriminierung von Frauen sei nicht das „vorrangige Forum“ für Menschenrechte.
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