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Zur Reform

An einer Reform der Verwaltung führt kein Weg vorbei: eine ineffektive, wenig auf Bürgerwünsche ausgerichtete Bürokratie, die leere Stadtkasse und neue Aufgaben zwingen zu einem Umbau der Verwaltungsmaschinerie. Die Verwaltungsreform, die Ende Juni im Abgeordnetenhaus in den Grundzügen verabschiedet werden soll, reicht von einer neuen Kompetenzverteilung zwischen Bezirken und Senatsverwaltungen über die Privatisierung von Dienstleistungen bis hin zu einer Neubestimmung der politischen Rolle der Bezirksämter und einer Zusammenlegung von Bezirken.

In einer Serie untersucht die taz, welche Ideen diskutiert werden und welche Gefahren und Chancen mit der Verwaltungsreform verbunden sind: Wie demokratieverträglich ist die Reform, wieviel an Bürgernähe kommt dabei heraus? Kann Effektivität der Verwaltung wirklich höchstes Ziel sein, wenn schnelle Entscheidungswege die notwendige politische Debatte über weitreichende Pläne oder Bauprojekte unterlaufen?

Die nächste Folge befaßt sich mit der künftigen Aufgabenverteilung zwischen den Bezirken und den Zentralverwaltungen.(d. Red.)

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