: Zündschnur nach St. Gallen
■ Kunst-Lunte am Gleis
Appenzell (dpa) - Seit Montag nachmittag brennt entlang der Eisenbahngleise zwischen Appenzell und St. Gallen eine 20,06 Kilometer lange Zündschnur. Der Künstler Roman Signer installierte sie als als Teil des kulturellen Beiprogramms einer Landwirtschaftsausstellung in St. Gallen. Die Lokführer sind gehalten, Pfeisignale zu geben, wenn sie sich dem Kunstwerk nähern. Der mit einer Stundengeschwindigkeit von 24 Meter vorwärtsglimmende Zündfunke wird nach rund 35 Tagen St. Gallen erreichen. Was nach dieser Gnadenfrist in der Stadt in die Luft gesprengt werden soll, verschweigt die 'Deutsche Presseagentur‘ uns und den St. Gallenern leider. Also volle Deckung um den 20. Oktober im Bodenseeraum und der Ostschweiz!
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen