: Zeitungsviertel wächst
„Berlin wird wieder führender Medienstandort Deutschlands“, freute sich Diepgen anläßlich der Einweihung des Mosse-Zentrums in der Schützenstraße. Nach dem Bertelsmann-Rückzieher am Spittelmarkt ist der für 350 Millionen Mark vorgenommene Umbau des historischen Gebäudekomplexes mit 30.000 Quadratmeter Bürofläche für Verlage und Fernsehstudios das bislang größte Medienprojekt im alten Zeitungsviertel. Bis zur „Arisierung“ 1933 gehörte Mosse, der 1871 das „Berliner Tagblatt“ gegründet hatte, in der Weimarer Republik neben Scherl und Ullstein zu den größten Berliner Zeitungsverlegern. Foto: Wolfgang Borrs
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