■ Zahnärzte: Rücktritt gefordert
Köln (dpa) – Im Streit um die Behandlung von Kassenpatienten gerät die Standesspitze der 49.000 deutschen Kassenzahnärzte nun auch in den eigenen Reihen in die Kritik. Die Vereinigung Demokratische Zahnmedizin forderte gestern den Vorsitzenden der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung Schirbort auf, „für das Desaster der Boykottandrohung die Verantwortung zu übernehmen und unverzüglich von seinem Amt zurückzutreten“.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen