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Zahl des TagesMehr als90Prozent

Es soll Menschen geben, die nicht gerne in natürlichen Gewässern baden. Wegen an den Beinen kitzelnder Pflanzen, herumschwirrender Fische, stacheligen Nixengrases oder vorbeischlüpfender Seeschlangen. Da scheint die Ostsee ideal, zeigen aktuelle Greenpeace-Messungen. Denn mehr als 90 Prozent des Meeres sind durch Gülle und Abwasser aus der Landwirtschaft überdüngt. Das heißt: Zwar wuchern erst Algen und Blaualgen, zusätzlich begünstigt durch die Erderhitzung, dann aber sterben sie, werden von Bakterien zersetzt, die den Sauerstoff im Wasser verbrauchen. Seegras, Meeresgetier und anderes Leben stirbt. Todeszonen entstehen. Freie Bahn für Poolgewohnte! Besser?

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