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Zahl des Tages25 Prozent

Finanzminister Lars Klingbeil kann frisches Geld gut gebrauchen. Der Wiederverkauf von Uniper kommt ihm da sicherlich gelegen. Der Energiekonzern musste Ende 2022 mit Steuergeldern gerettet werden, weil er als größter deutscher Gasimporteur im Zuge des russischen Angriffs auf die Ukraine in Schieflage geriet. Seit dem ist Uniper fast vollständig in öffentlicher Hand. Nun gab der Bund bekannt, seine Anteile bis auf eine Sperrminorität von 25 Prozent plus einer Aktie wieder verkaufen zu wollen. Derzeit beträgt der Börsenwert des Unternehmens 18 Milliarden Euro. Rein rechnerisch zumindest winkt der Bundesregierung also ein zweistelliger Milliardenbetrag zum Stopfen von Haushaltslöchern.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen