Zahl des Tages: 0,0 Prozent
Die DB Infrago, Infrastrukturtochter der Deutschen Bahn, muss laut Gesetz Gewinn machen. Und zwar umso mehr Gewinn, je mehr Eigenkapital die Bahn hat. Das versucht sie über eine höhere Schienenmaut reinzuholen. Ab 2026 drohen die sogenannten Trassenpreise um bis zu 35 Prozent zu steigen, warnen die Güterbahnen, der Verband der DB-Konkurrenz im Güterverkehr. Sie fordern, das Eigenkapital der DB nicht weiter zu erhöhen – und die vorgeschriebene Rendite auf 0,0 Prozent des Eigenkapitals zu senken. Sonst würden Gütertransporte von der klimafreundlichen Schiene auf die Straße verlagert. Die Autobahn GmbH nämlich muss – keine Pointe – keine Gewinne erwirtschaften.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen