Zahl des Tages: 120.000 Besucher*innen
Es hatte auch etwas Absurdes: Eine Weltshow, ja bisweilen die weltgrößte Show rund um Internet und Digitales, aber offline. Die Cebit, kurz für Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation, hört nach 32 Jahren auf zu existieren. Während zu Hochzeiten mehr als 800.000 Besucher*innen nach Hannover kamen, waren es dieses Jahr nur noch 120.000. Auch das neue Cebit-Konzept, laut PR-Sprech ein „Dreiklang aus Messe, Konferenz und Festival“, konnte den „Abwärtstrend der Besucherzahlen nicht stoppen“ – wundert fast niemand. Die Cebit soll künftig Teil der Industrieschau Hannovermesse werden. Gucken wir vielleicht mal im Internet, was da los ist.
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen