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Wurm oder Virus?

Miniatur-Wunderland wird noch kleiner als klein

Virusfoto: reuters

„Das Miniatur-Wunderland in Hamburg ist Ziel eines Hackerangriffs geworden“, meldete am Donnerstag die Cyber-Crime-Agentur dpa. Demnach sei ein Schadcode in ein Mini-Modul des Mini-Systems eingeschleust worden. Das Miniatur-Wunderland ist eine der „beliebtesten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Deutschlands“ und präsentiert paradoxerweise „die größte Modelleisenbahnanlage der Welt“. Wo sonst winzig kleine Züge durch idyllische Landschaften oder spirkelige Schiffe durch neblige Fjorde tuckern, hat sich jetzt etwas breitgemacht, das mit bloßem Auge gar nicht mehr zu erkennen ist. Wobei noch nicht geklärt ist, ob es sich bei dem Miniatur-Hack um einen Winz-Wurm oder Kleinst-Virus handelt. Ausgeschlossen werden können auch nicht kaum wahrnehmbare mikroskopische Trojanische Pferde oder Phishing-Fische. Das geschäftstüchtige Miniatur-Wunderland hat sich jedenfalls die Rechte an dem „kleinsten Virus oder Wurm der Welt“ gesichert, der demnächst der Öffentlichkeit präsentiert werden soll. Um was es sich genau handelt, kann selbst bei näherer Betrachtung nicht exakt bestimmt werden, das Ding ist einfach zu klein.

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