: Wunder bei Microsoft
■ Bill Gates gibt im Internet-Browser-Streit nach
Washington (AFP/dpa) – Der weltgrößte Softwarehersteller, die Microsoft Corporation, hat im Streit um seinen Internet-Browser „Explorer“ nachgegeben. Computerhersteller können die Funktion auf Wunsch mit zwei einfachen Befehlen aus dem Betriebssystem „Windows 95“ entfernen – so ein Kompromiß mit den Anwälten des US-Justizministeriums. Das Ministerium wirft Microsoft vor, seine marktbeherrschende Stellung durch die zwangsweise Koppelung von „Windows 95“ und „Explorer“ zu mißbrauchen und so den Markt für Internetsoftware zu erobern. Das Unternehmen hatte bislang behauptet, die Programme seien praktisch eine Einheit. Gestern gab der Konzern auch seinen Gewinn im ersten Halbjahr 1997/98 bekannt: Er lag bei satten 3,1 Milliarden Mark, 32,5 Prozent Steigerung.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen