produkttest: Wonig ist wonnig, aber kein Honig
Kleine Rätselfrage: Wer das Wort „Wonig“ hört, denkt zuerst an...?
Mir fällt erst „wenig“ ein und dann „Honig“, und das überrascht mich. Denn Wonig ist mit Aromen versetzter eingedickter Rohrzucker, der die Farbe und Konsistenz von Honig hat. Und da ich allem, was klebrig, süß und fruchtig ist, nicht abgeneigt bin, ist Wonig für mich nicht wenig.
Weil es kein Honig ist, hat die Firma Vegablum (vegablum.de) diese vegane Honigalternative mit Kräuterauszügen gemischt, mit Ringelblume, mit Gänseblümchen, mit Lavendel, Löwenzahn, Apfel, Minze, Ingwer, Brennnessel etwa. Das macht den Zuckersirup aromatisch und gesund, fast wie in der Hand geschmolzene Hustenbonbons.
Für alle Veganer*innen ist Wonig ein guter Honigersatz. Die Blütenstaubspuren, die dem Honig Aroma und all die sekundären Pflanzenwirkstoffe geben, sind hier die Kräuterauszüge. Brennnessel und Gänseblümchen etwa sind blutreinigend. Irgendetwas Gutes ist drin. Wonig ist wonnig, wenn schon. Waltraud Schwab
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen