■ Wolffsohn-Rede: 500 Menschen kamen
Nürnberg (dpa) – Trotz eines Boykottaufrufs der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg haben Juden aus ganz Franken am Sonntag in Nürnberg an einer Veranstaltung zur Woche der Brüderlichkeit mit dem umstrittenen jüdischen Historiker Michael Wolffsohn teilgenommen. Rund 500 Menschen spendeten seinem Vortrag Applaus. Zuvor hatte der geschäftsführende Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, der katholische Theologe Franz Müller, den Aufruf an die rund 400 Nürnberger Juden, dem Vortrag fernzubleiben, als intolerant kritisiert.
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